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Keto Paprika-Feta-Dip mit gerösteter Paprika

Schale mit cremig-rosafarbenem Keto Paprika-Feta-Dip, beträufelt mit Olivenöl und bestreut mit Chiliflocken
Fertiger Keto Paprika-Feta-Dip aus gerösteter Paprika und Feta-Käse, mit Olivenöl, Oregano und Chiliflocken.
Zutaten für Keto Paprika-Feta-Dip: rote Paprika, Feta-Käse, Frischkäse, Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und Chiliflocken
Rote Paprika, Feta-Käse, Frischkäse, Olivenöl, Zitronensaft, eine Knoblauchzehe, Oregano und Chiliflocken.
Halbierte rote Paprika liegen mit der Schnittfläche nach unten auf einem Blech und haben dunkle Röstblasen
Rote Paprikahälften bei 220 °C rösten, bis die Haut dunkle Blasen wirft und sich anschließend leicht abziehen lässt.

Keto Paprika-Feta-Dip ist der schnellste Weg, Gemüsesticks interessant zu machen: geröstete rote Paprika, Feta-Käse und etwas Frischkäse werden zu einer cremigen, leicht rauchigen Masse püriert. Eine Portion liegt bei rund 3,5 g Netto-Kohlenhydraten – deutlich weniger als jeder Dip auf Kichererbsen- oder Joghurtbasis aus dem Kühlregal.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten aktive Arbeit plus 25 Minuten Röstzeit im Ofen – der Ofen macht die Arbeit allein.
  • Nur ca. 3,5 g Netto-Kohlenhydrate und 23 g Fett pro Portion.
  • Zutaten: rote Paprika, Feta-Käse, Frischkäse, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauchzehe, Chiliflocken.
  • Geeignet für alle, die abends etwas zum Dippen brauchen oder einen Dip für Grillabend und Gästerunde suchen.

Zutaten

Eine Portion sind etwa 115 g Dip – genug für eine Schale Gemüsesticks.

Portionen
Menge Zutat Hinweis
rote Paprika ca. 2 große Paprika, halbiert und entkernt
ca. 2 große Paprika, halbiert und entkernt
Feta-Käse abgetropft, davon 30 g zum Unterbröseln
abgetropft, davon 30 g zum Unterbröseln
Frischkäse Doppelrahmstufe
Doppelrahmstufe
Olivenöl ca. 4 EL, davon 10 ml zum Beträufeln
ca. 4 EL, davon 10 ml zum Beträufeln
Zitronensaft Saft von 1/2 Zitrone
Saft von 1/2 Zitrone
Knoblauchzehe geschält, grob gehackt
geschält, grob gehackt
Oregano ca. 1 TL, getrocknet
ca. 1 TL, getrocknet
Chiliflocken nach Geschmack
nach Geschmack
Pfeffer frisch gemahlen
frisch gemahlen
Salz erst am Ende, Feta-Käse salzt bereits
erst am Ende, Feta-Käse salzt bereits
Petersilie glatt, fein gehackt, zum Servieren
glatt, fein gehackt, zum Servieren

Zubereitung

Gesamte Zubereitungszeit 50 Min.
1 5 Min.
2 25 Min.
3 12 Min.
4 3 Min.
5 5 Min.
  1. Paprika vorbereiten

    ca. 5 Minuten
    300  g rote Paprika ca. 2 große Paprika, halbiert und entkernt

    Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die roten Paprika (300 g) halbieren, Kerne und weiße Trennwände entfernen und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

  2. Im Ofen rösten

    ca. 25 Minuten

    Die Paprika 25 Minuten rösten, bis die Haut deutlich Blasen wirft und stellenweise dunkelbraun bis schwarz ist. Erst diese Röststellen geben dem Dip seinen rauchigen Ton.

  3. Ausdampfen und häuten

    ca. 12 Minuten

    Die heißen Hälften auf einen Teller legen, mit einer umgedrehten Schüssel abdecken und 10 Minuten ausdampfen lassen. Danach lässt sich die Haut mit den Fingern in einem Stück abziehen. Den ausgetretenen Saft nicht mitverwenden.

  4. Pürieren

    ca. 3 Minuten
    200  g Feta-Käse abgetropft, davon 30 g zum Unterbröseln
    100  g Frischkäse Doppelrahmstufe
    60  ml Olivenöl ca. 4 EL, davon 10 ml zum Beträufeln
    15  ml Zitronensaft Saft von 1/2 Zitrone
    1  Zehe Knoblauchzehe geschält, grob gehackt

    Das Paprikafleisch mit 170 g Feta-Käse (200 g gesamt), dem Frischkäse (100 g), 50 ml Olivenöl (60 ml gesamt), dem Zitronensaft (15 ml) und der Knoblauchzehe (1 Zehe) in kurzen Intervallen zu einer noch leicht stückigen Creme pürieren.

  5. Abschmecken und kalt stellen

    ca. 5 Minuten
    2  g Oregano ca. 1 TL, getrocknet
    0.5  TL Chiliflocken nach Geschmack
    0.5  TL Pfeffer frisch gemahlen
    1  Prise Salz erst am Ende, Feta-Käse salzt bereits
    5  g Petersilie glatt, fein gehackt, zum Servieren

    Den Oregano (2 g), die Chiliflocken (0,5 TL) und den Pfeffer (0,5 TL) unterrühren, den restlichen Feta-Käse zerbröselt von Hand unterheben. Mindestens 30 Minuten kalt stellen, dann mit einer Prise Salz abschmecken, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Petersilie (5 g) bestreuen.

Geschafft! Guten Appetit - lass es dir richtig schmecken.

Welche Tipps helfen beim Paprika-Feta-Dip?

  • Die Paprika mit der Schnittfläche nach unten aufs Blech legen – so bekommt die Haut die volle Hitze und löst sich leichter.
  • Bei mindestens 220 °C rösten: Bei niedrigerer Temperatur dünstet die Paprika nur und bleibt geschmacklich flach.
  • Die heißen Hälften 10 Minuten unter einer Schüssel ausdampfen lassen, dann lässt sich die Haut in einem Stück abziehen.
  • Den ausgetretenen Paprikasaft vom Blech nicht mitpürieren, sonst wird der Dip wässrig.
  • Nur in kurzen Intervallen pürieren und einen Teil des Feta-Käses von Hand unterbröseln – das gibt Textur.
  • Mindestens 30 Minuten kalt stellen, bevor du abschmeckst: Kalt schmeckt der Dip deutlich weniger salzig als warm.

Warum dieser Dip zu Keto passt

Die meisten Dips scheitern auf Keto nicht am Fett, sondern an der Basis: Hummus aus Kichererbsen liegt bei rund 12 g verwertbaren Kohlenhydraten je 100 g, ein gekaufter Kräuterquark-Dip je nach Zuckerzusatz bei 4 bis 7 g, und Salsa oder Barbecue-Dips kommen schnell auf über 20 g. Hier übernimmt der Käse die Rolle der Basis: Feta-Käse liegt bei unter 1 g Kohlenhydraten je 100 g, Doppelrahm-Frischkäse bei rund 3 g. Die einzige nennenswerte Kohlenhydratquelle ist die Paprika mit etwa 5 g je 100 g – beim Rösten verliert sie Wasser, wodurch die Kohlenhydrate zwar konzentrierter, in absoluten Zahlen aber nicht mehr werden. Bei 300 g Paprika auf sechs Portionen entfallen davon rund 2,5 g auf jede Portion. Insgesamt kommt eine Portion auf etwa 250 kcal, 23 g Fett, 7 g Eiweiß und 3,5 g Netto-Kohlenhydrate; rund 83 Prozent der Energie stammen aus Fett. Die Nährwerte der Einzelzutaten lassen sich in der FDDB-Nährwertdatenbank nachschlagen.

Quelle: FDDB Nährwertdatenbank

Selbst rösten statt Paprika aus dem Glas

Geröstete Paprika gibt es fertig im Glas, und sie ist bequem – aber sie liegt meist in einer Lake aus Essig, Öl, Salz und häufig auch Zucker. Je nach Marke kommen dadurch 4 bis 8 g Kohlenhydrate je 100 g zusammen statt der rund 5 g der frischen Paprika, und der eingelegte Essigton überdeckt genau die rauchige Süße, die den Dip ausmacht. Selbst rösten kostet 25 Minuten Ofenzeit, aber keine aktive Arbeit. Wichtig ist genug Hitze: Bei 220 °C platzt die Haut nach etwa 20 Minuten auf und bekommt dunkle Blasen, und erst diese Röstaromen geben dem Dip seinen Charakter. Bei 180 °C dünstet die Paprika nur weich und bleibt geschmacklich flach. Das Max Rubner-Institut ordnet Paprika unter den Gemüsearten als besonders vitamin-C-reich ein – ein Teil davon geht beim Rösten verloren, der Kohlenhydratgehalt bleibt davon unberührt.

Quelle: Max Rubner-Institut – Nationale Verzehrsstudie II

Netto-Kohlenhydrate planbar halten

Die etwa 3,5 g Netto-Kohlenhydrate pro Portion verteilen sich auf Paprika (ca. 2,5 g), Frischkäse (ca. 0,5 g), Feta-Käse (ca. 0,3 g) sowie Knoblauch und Gewürze (zusammen ca. 0,2 g). Die einzige echte Stellschraube ist damit das Verhältnis von Paprika zu Käse: Wer 200 g statt 300 g Paprika nimmt und dafür den Frischkäse auf 150 g erhöht, landet bei rund 2,7 g pro Portion und bekommt einen deutlich festeren Dip, der sich auch als Aufstrich eignet. Wichtiger als die Rechnerei ist aber, womit gedippt wird: 100 g Gurken- oder Selleriesticks bringen unter 2 g mit, eine Handvoll Möhrensticks dagegen rund 5 g, und schon zwei Scheiben Baguette liegen bei über 20 g.

Wie serviere und variiere ich den Paprika-Feta-Dip?

Aus eigener Erfahrung lohnt es sich, nicht zu fein zu pürieren. Wenn der Mixer zu lange läuft, wird aus dem Dip eine glatte, fast schaumige Creme, die im Mund verschwindet – mit ein paar Sekunden weniger bleiben kleine Feta-Stücke und Paprikafasern erhalten, und der Dip bekommt Textur. Ich püriere deshalb nur in kurzen Intervallen und rühre die letzten 30 g Feta-Käse zerbröselt von Hand unter. Serviert wird der Dip mit einem Schuss Olivenöl obenauf und ein paar Chiliflocken, dazu Gurken-, Sellerie- und Paprikasticks, Keto-Knäckebrot oder Parmesan-Chips. Er passt außerdem als Sauce zu gegrilltem Fleisch und als Aufstrich auf Keto-Brot.

Meal-Prep und Vorbereitung

Der Dip ist ein dankbares Vorratsrezept: In einem verschlossenen Glas hält er sich 4 Tage im Kühlschrank, und der Geschmack wird am zweiten Tag runder, weil sich Knoblauch und Oregano verteilen. Eine dünne Schicht Olivenöl obenauf schützt ihn vor dem Austrocknen. Praktisch ist auch, gleich das doppelte Blech Paprika zu rösten: Die abgezogenen Hälften halten sich in Öl eingelegt eine Woche und lassen sich dann in fünf Minuten zu einer neuen Portion Dip verarbeiten. Einfrieren funktioniert eingeschränkt – der Frischkäse wird beim Auftauen leicht körnig, lässt sich aber mit dem Stabmixer wieder glatt rühren.

Variante ohne Feta-Käse

Wer keinen Feta-Käse mag oder gerade keinen da hat, ersetzt ihn durch 200 g Ricotta plus 3 g Salz – das Ergebnis ist milder und cremiger, aber weniger salzig-würzig, weshalb ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft guttut. Für eine milchfreie Version funktionieren 150 g Mandelmus und 60 g Hefeflocken anstelle von Feta-Käse und Frischkäse; die Netto-Kohlenhydrate steigen damit auf rund 5 g pro Portion, und der Dip wird deutlich fester, lässt sich aber mit 30 ml Wasser einstellen. Wer es schärfer mag, rührt zusätzlich 10 g Harissa unter – das bringt etwa 0,3 g Kohlenhydrate pro Portion mit.

Nährwerttabelle

NährwertJe 100 gPro PortionKeto-Einordnung
Kalorien ca. 219 kcal ca. 250 kcal Als Snack gut portionierbar; die Energie kommt aus Käse und Olivenöl.
Als Snack gut portionierbar; die Energie kommt aus Käse und Olivenöl.
Fett ca. 20 g ca. 23 g Sehr gut für Keto; rund 83 Prozent der Kalorien stammen aus Fett.
Sehr gut für Keto; rund 83 Prozent der Kalorien stammen aus Fett.
Netto-Kohlenhydrate ca. 3,1 g ca. 3,5 g Niedrig; dieselbe Menge Hummus läge bei etwa 13 g.
Niedrig; dieselbe Menge Hummus läge bei etwa 13 g.
Zucker ca. 2,6 g ca. 3 g Niedrig; der Zucker stammt vollständig aus der Paprika, nicht aus Zusatz.
Niedrig; der Zucker stammt vollständig aus der Paprika, nicht aus Zusatz.
Eiweiß ca. 6,1 g ca. 7 g Solide für einen Dip; Feta-Käse und Frischkäse liefern das Eiweiß.
Solide für einen Dip; Feta-Käse und Frischkäse liefern das Eiweiß.
Salz ca. 1,05 g ca. 1,2 g Mittel bis hoch; der Feta-Käse bringt den Großteil mit, deshalb erst am Ende nachsalzen.
Mittel bis hoch; der Feta-Käse bringt den Großteil mit, deshalb erst am Ende nachsalzen.

Hinweis: Die Nährwerte sind geschätzte Durchschnittswerte je 100 g und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung abweichen. Sie ersetzen keine individuelle Ernährungs- oder medizinische Beratung.

Häufige Fragen

Ist Paprika bei Keto erlaubt?

Ja, in üblichen Mengen problemlos. Rote Paprika enthält rund 5 g verwertbare Kohlenhydrate je 100 g und liegt damit im Mittelfeld der Gemüsearten – deutlich über Gurke oder Blattsalat, aber weit unter Möhren oder Mais. Die 50 g pro Portion in diesem Dip bringen etwa 2,5 g mit und passen problemlos in ein ketogenes Tagesbudget von 20 bis 50 g. Grüne Paprika liegt mit rund 3 g je 100 g sogar noch niedriger, schmeckt geröstet aber bitterer.

Kann ich den Feta-Käse durch etwas anderes ersetzen?

Ja. Ziegenfrischkäse funktioniert direkt eins zu eins und macht den Dip milder und cremiger. Ricotta geht ebenfalls, braucht dann aber rund 3 g Salz zusätzlich, weil Feta-Käse allein etwa 3 g Salz je 100 g mitbringt. Wer es kräftiger mag, nimmt 150 g Feta-Käse und 50 g Blauschimmelkäse – dann brauchst du gar kein Salz mehr. Die Netto-Kohlenhydrate bleiben bei allen drei Varianten praktisch unverändert.

Passt der Dip zum Abnehmen mit Keto?

Er passt gut, solange die Portion definiert ist: 250 kcal auf rund 115 g Dip sind kein Problem, ein ganzes Glas nebenbei vor dem Fernseher dagegen schon. Wer knapper rechnet, halbiert das Olivenöl und erhöht die Paprika auf 400 g – das spart etwa 45 kcal pro Portion und hebt die Netto-Kohlenhydrate nur um rund 0,8 g. Entscheidend bleibt aber, womit gedippt wird: Gurken- und Selleriesticks kosten fast nichts, Möhren und Brot machen den Vorteil zunichte.

Muss ich die Haut der Paprika wirklich abziehen?

Für die Konsistenz ja. Die Haut wird beim Rösten zwar weich, löst sich aber im Mixer nicht auf und bleibt als zähe, papierartige Fasern im Dip hängen – das fällt beim ersten Löffel sofort auf. Der Trick ist das Ausdampfen: Legst du die heißen Hälften 10 Minuten unter eine umgedrehte Schüssel, löst der entstehende Dampf die Haut vom Fruchtfleisch, und sie lässt sich mit den Fingern in einem Stück abziehen. Ohne diesen Schritt musst du sie mühsam mit dem Messer abschaben.

Autor bei KetoWizard

Über den Autor

Sebastian ist Ehemann, Vater von zwei Jungs in der Pubertät, Fußballtrainer und schreibt bei KetoWizard aus fundierter persönlicher Erfahrung und kontinuierlicher Recherche wissenschaftlicher Literatur.

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