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Keto Kaninchenkeulen in Weißwein mit Fenchel und Oliven

Schmortopf mit zwei goldbraunen Keto Kaninchenkeulen auf Fenchelspalten und schwarzen Oliven in heller Weißweinsauce
Fertige Kaninchenkeulen: goldbraun angebraten, in Weißwein geschmort, dazu weiche Fenchelspalten, Oliven und eine sämige Sauce.
Zutaten für Keto Kaninchenkeulen: zwei Keulen, Fenchelknolle, schwarze Oliven, Weißwein, Rosmarin, Thymian, Knoblauch
Zwei Kaninchenkeulen, eine Fenchelknolle, entsteinte schwarze Oliven, trockener Weißwein, Rosmarin, Thymian, Schalotte und Knoblauchzehen.
Kaninchenkeulen werden in einem gusseisernen Schmortopf von allen Seiten scharf angebraten
Die Keulen zuerst trocken getupft und scharf angebraten – der Bratensatz ist später die Grundlage der Weißweinsauce.

Keto Kaninchenkeulen sind das Sonntagsessen für alle, die von Rind und Schwein eine Pause brauchen: Kaninchen ist außergewöhnlich mager, weshalb Olivenöl, Butter und Crème fraîche das Fett liefern, das die Ketose braucht. Zusammen mit Fenchel, Oliven und trockenem Weißwein entsteht daraus ein mediterranes Schmorgericht mit rund 8 g Netto-Kohlenhydraten pro Portion, das 70 Minuten fast allein im Ofen arbeitet.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten, davon 20 Minuten aktive Arbeit – der Rest ist unbeaufsichtigte Schmorzeit.
  • Nur ca. 8 g Netto-Kohlenhydrate und 52 g Fett pro Portion.
  • Zutaten: Kaninchenkeulen, Fenchel, schwarze Oliven, trockener Weißwein, Crème fraîche, Rosmarin, Knoblauchzehen.
  • Geeignet für ein Wochenendessen zu zweit, für Gäste und für alle, die mageres Fleisch keto-tauglich zubereiten wollen.

Zutaten

Eine Portion ist eine Kaninchenkeule mit Fenchel, Oliven und Sauce, etwa 330 g auf dem Teller.

Portionen
Menge Zutat Hinweis
Kaninchenkeulen 2 Keulen à ca. 250 g, trocken getupft
2 Keulen à ca. 250 g, trocken getupft
Fenchel ca. 1 große Knolle, in dicke Spalten mit Strunk
ca. 1 große Knolle, in dicke Spalten mit Strunk
schwarze Oliven entsteint, abgetropft
entsteint, abgetropft
Crème fraîche ca. 30 % Fett, erst am Ende einrühren
ca. 30 % Fett, erst am Ende einrühren
Schalotte ca. 1 große Schalotte, fein gewürfelt
ca. 1 große Schalotte, fein gewürfelt
Weißwein trocken, max. 4 g Restzucker je Liter
trocken, max. 4 g Restzucker je Liter
Hühnerbrühe heiß
heiß
Olivenöl ca. 3 EL, zum Anbraten
ca. 3 EL, zum Anbraten
Butter ca. 1,5 EL, kalt, zum Montieren der Sauce
ca. 1,5 EL, kalt, zum Montieren der Sauce
Knoblauchzehen angedrückt, ungeschält mitschmoren
angedrückt, ungeschält mitschmoren
Rosmarin 1 Zweig
1 Zweig
Thymian 2 Zweige
2 Zweige
Salz davon die Hälfte vor dem Anbraten
davon die Hälfte vor dem Anbraten
Pfeffer frisch gemahlen
frisch gemahlen
Zitronenschale unbehandelt, fein abgerieben, zum Abschmecken
unbehandelt, fein abgerieben, zum Abschmecken

Zubereitung

Gesamte Zubereitungszeit 102 Min.
1 8 Min.
2 8 Min.
3 8 Min.
4 70 Min.
5 8 Min.
  1. Vorbereiten und würzen

    ca. 8 Minuten
    500  g Kaninchenkeulen 2 Keulen à ca. 250 g, trocken getupft
    300  g Fenchel ca. 1 große Knolle, in dicke Spalten mit Strunk
    0.5  TL Pfeffer frisch gemahlen

    Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kaninchenkeulen (500 g) mit Küchenpapier trocken tupfen und mit der Hälfte des Salzes (1 TL gesamt) und dem Pfeffer (0,5 TL) würzen. Den Fenchel (300 g) in dicke Spalten schneiden, den Strunk dabei dranlassen.

  2. Keulen scharf anbraten

    ca. 8 Minuten
    40  ml Olivenöl ca. 3 EL, zum Anbraten

    Das Olivenöl (40 ml) in einem Bräter stark erhitzen und die Keulen von allen Seiten goldbraun anbraten, ohne sie zu früh zu wenden. Herausnehmen und beiseitestellen.

  3. Gemüse anbraten und ablöschen

    ca. 8 Minuten
    40  g Schalotte ca. 1 große Schalotte, fein gewürfelt
    100  ml Weißwein trocken, max. 4 g Restzucker je Liter
    2  Zehen Knoblauchzehen angedrückt, ungeschält mitschmoren

    Die Schalotte (40 g), die Knoblauchzehen (2 Zehen) und die Fenchelspalten in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis der Fenchel Farbe nimmt. Mit dem Weißwein (100 ml) ablöschen, den Bratensatz mit einem Holzlöffel vom Boden lösen und den Wein zur Hälfte einkochen lassen.

  4. Im Ofen schmoren

    ca. 70 Minuten
    80  g schwarze Oliven entsteint, abgetropft
    200  ml Hühnerbrühe heiß
    5  g Rosmarin 1 Zweig
    5  g Thymian 2 Zweige

    Die heiße Hühnerbrühe (200 ml), die Oliven (80 g), den Rosmarin (5 g) und den Thymian (5 g) zugeben, die Keulen zurücklegen und den Bräter mit Deckel in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 70 Minuten lässt sich das Fleisch mit der Gabel mühelos vom Knochen lösen.

  5. Sauce binden und servieren

    ca. 8 Minuten
    60  g Crème fraîche ca. 30 % Fett, erst am Ende einrühren
    20  g Butter ca. 1,5 EL, kalt, zum Montieren der Sauce
    1  TL Salz davon die Hälfte vor dem Anbraten
    1  Prise Zitronenschale unbehandelt, fein abgerieben, zum Abschmecken

    Die Keulen und den Fenchel herausnehmen und warm stellen. Die Sauce auf dem Herd 5 Minuten offen einkochen, dann den Topf vom Herd ziehen und die Crème fraîche (60 g) sowie die kalte Butter (20 g) einschwenken. Mit der Zitronenschale (1 Prise), dem restlichen Salz und Pfeffer abschmecken und über Keulen und Fenchel geben.

Geschafft! Guten Appetit - lass es dir richtig schmecken.

Welche Tipps helfen beim Schmoren von Kaninchen?

  • Die Keulen vor dem Anbraten wirklich trocken tupfen – feuchtes Fleisch bräunt nicht, und ohne Bratensatz fehlt der Sauce die Basis.
  • Den Topf beim Anbraten nicht überfüllen: zwei Keulen brauchen einen Bräter von mindestens 26 cm Durchmesser.
  • Den Fenchel in dicke Spalten schneiden und den Strunk dranlassen, sonst zerfällt er in 70 Minuten vollständig.
  • Immer mit Deckel schmoren – Kaninchen hat kaum Eigenfett und trocknet offen schnell aus.
  • Die Oliven erst mit der Brühe zugeben, nicht schon beim Anbraten, weil sie sonst bitter werden.
  • Crème fraîche und Butter erst nach dem Ofen und außerhalb des Kochens einrühren, damit die Sauce nicht gerinnt.

Warum Kaninchen ein Keto-Fleisch mit Sonderregel ist

Kaninchen ist eines der magersten Fleische überhaupt: Rund 114 kcal, 6 g Fett und 21 g Eiweiß je 100 g – zum Vergleich liegt Schweinebauch bei etwa 500 kcal und 50 g Fett. Kohlenhydrate enthält es keine, das ist der einfache Teil. Der schwierige Teil ist die Makro-Verteilung: Wer nur die Keule isst, landet bei einem Fett-Eiweiß-Verhältnis, das eher nach Diätkost als nach Keto aussieht. Deshalb kommen hier gezielt 40 ml Olivenöl, 20 g Butter und 60 g Crème fraîche dazu, die zusammen rund 60 g Fett beisteuern. Das Ergebnis: etwa 650 kcal, 52 g Fett, 35 g Eiweiß und 8 g Netto-Kohlenhydrate pro Portion, also rund 72 Prozent der Energie aus Fett. Die Kohlenhydrate stammen fast vollständig aus dem Gemüse – Fenchel liegt bei etwa 2,4 g je 100 g, Schalotte bei rund 7 g, der Weißwein bei etwa 1,2 g je 100 ml nach dem Einkochen. Die Nährwerte der Einzelzutaten lassen sich in der FDDB-Nährwertdatenbank nachschlagen.

Quelle: FDDB Nährwertdatenbank

Schmorsauce ohne Mehl binden

Klassische Schmorgerichte werden mit Mehl gebunden, das an die Fleischstücke gestäubt oder als Mehlbutter eingerührt wird – beides bringt 6 bis 10 g Kohlenhydrate in den Topf. Auf Keto übernehmen drei andere Mechanismen diese Aufgabe. Erstens das Kollagen aus den Kaninchenknochen: Bei 70 Minuten bei 160 °C löst es sich und macht die Sauce von selbst schwerer. Zweitens das Einkochen bei offenem Topf in den letzten fünf Minuten, wodurch Wasser verdampft und der Fettanteil relativ steigt. Drittens die Crème fraîche mit rund 30 Prozent Fett, die außerhalb des Kochens eingerührt wird und die Sauce sämig macht, ohne zu gerinnen. Wichtig ist die Reihenfolge: erst einkochen, dann vom Herd nehmen, dann Crème fraîche und kalte Butterstücke einschwenken. Wer die Butter noch kochen lässt, bekommt eine Sauce, die sich in Fett und Flüssigkeit trennt.

Netto-Kohlenhydrate planbar halten

Die etwa 8 g Netto-Kohlenhydrate pro Portion verteilen sich auf Fenchel (ca. 3,6 g), Schalotte (ca. 1,4 g), Knoblauch (ca. 0,8 g), Crème fraîche (ca. 0,8 g), Weißwein (ca. 0,6 g), Oliven (ca. 0,5 g) und Brühe (ca. 0,3 g). Der Fenchel ist damit der größte Posten, aber auch der, der das Gericht ausmacht – ihn zu kürzen lohnt sich geschmacklich kaum. Die einfachere Stellschraube ist die Schalotte: weglassen und nur mit Knoblauch arbeiten spart rund 1,4 g. Beim Weißwein gilt: Ein trockener Wein enthält rund 2 g Restzucker je Liter, ein halbtrockener bis zu 18 g – wer zur falschen Flasche greift, hebt die Portion um 1 bis 2 g an. Der Alkohol selbst verkocht während der 70 Minuten Schmorzeit zum größten Teil, ein kleiner Rest bleibt jedoch immer im Gericht.

Wie serviere und variiere ich die Kaninchenkeulen?

Aus eigener Erfahrung ist der häufigste Fehler bei Kaninchen zu wenig Zeit, nicht zu viel. Weil das Fleisch so mager ist, denkt man reflexhaft an kurze Garzeiten wie beim Hähnchenbrustfilet – tatsächlich braucht die Keule aber die vollen 70 Minuten, damit sich das Bindegewebe löst. Bei 40 Minuten ist sie zäh, bei 70 Minuten fällt sie vom Knochen, und dazwischen liegt kein Punkt, an dem sie besonders saftig wäre. Genauso wichtig ist der geschlossene Deckel: Kaninchen hat kaum Fettreserve, und offenes Schmoren trocknet es innerhalb einer halben Stunde aus. Serviert wird direkt aus dem Topf, mit Fenchel und Sauce als Beilage; wer mehr auf dem Teller möchte, reicht Selleriepüree oder Blumenkohlreis dazu, der die Sauce aufnimmt.

Meal-Prep und Vorbereitung

Schmorgerichte gewinnen beim Stehen, und dieses hier bildet keine Ausnahme: Im geschlossenen Topf hält es sich 3 Tage im Kühlschrank, und die Sauce zieht dabei tiefer ins Fleisch. Zum Aufwärmen nimmst du den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd und gibst 30 bis 50 ml Brühe dazu, weil die Sauce beim Abkühlen durch das Kollagen fest wird – sie verflüssigt sich beim Erwärmen wieder vollständig. Am Vortag vorbereiten lässt sich alles bis zum Ofen: anbraten, ablöschen, Keulen zurücklegen, abkühlen lassen und am nächsten Tag einfach 80 statt 70 Minuten schmoren. Einfrieren funktioniert gut, allerdings ohne die Crème fraîche – die rührst du erst nach dem Auftauen ein, sonst flockt sie aus.

Variante ohne Weißwein

Wer keinen Alkohol im Essen möchte, ersetzt die 100 ml Weißwein durch 80 ml Hühnerbrühe plus 20 ml Weißweinessig. Die Säure ist wichtig, weil sie das magere Fleisch zart hält und die Sauce vom reinen Brühegeschmack löst; ohne sie schmeckt das Gericht flach. Die Netto-Kohlenhydrate sinken dabei leicht auf rund 7,5 g pro Portion. Statt Kaninchen funktioniert das Rezept eins zu eins mit zwei Perlhuhnkeulen oder vier Hähnchenschenkeln – Hähnchen braucht dann nur 45 statt 70 Minuten, weil es weniger Bindegewebe hat. Wer die Oliven nicht mag, nimmt 60 g eingelegte Artischockenherzen, dann steigt die Portion auf etwa 9 g Netto-Kohlenhydrate.

Nährwerttabelle

NährwertJe 100 gPro PortionKeto-Einordnung
Kalorien ca. 197 kcal ca. 650 kcal Vollwertiges Abendessen; die Energie kommt aus Olivenöl, Butter, Crème fraîche und Oliven.
Vollwertiges Abendessen; die Energie kommt aus Olivenöl, Butter, Crème fraîche und Oliven.
Fett ca. 15,8 g ca. 52 g Sehr gut für Keto; rund 72 Prozent der Kalorien stammen aus Fett – ohne die Fettzugaben wären es nur etwa 45 Prozent.
Sehr gut für Keto; rund 72 Prozent der Kalorien stammen aus Fett – ohne die Fettzugaben wären es nur etwa 45 Prozent.
Netto-Kohlenhydrate ca. 2,4 g ca. 8 g Moderat; das Fleisch selbst enthält 0 g, alles kommt aus Fenchel, Schalotte und Wein.
Moderat; das Fleisch selbst enthält 0 g, alles kommt aus Fenchel, Schalotte und Wein.
Zucker ca. 1,2 g ca. 4 g Niedrig; Fruchtzucker aus dem Fenchel und Restzucker aus dem trockenen Weißwein.
Niedrig; Fruchtzucker aus dem Fenchel und Restzucker aus dem trockenen Weißwein.
Eiweiß ca. 10,6 g ca. 35 g Hoch; Kaninchen liefert rund 21 g Eiweiß je 100 g Fleisch.
Hoch; Kaninchen liefert rund 21 g Eiweiß je 100 g Fleisch.
Salz ca. 0,7 g ca. 2,3 g Mittel bis hoch; Oliven und Brühe bringen den Großteil mit, deshalb erst am Ende abschmecken.
Mittel bis hoch; Oliven und Brühe bringen den Großteil mit, deshalb erst am Ende abschmecken.

Hinweis: Die Nährwerte sind geschätzte Durchschnittswerte je 100 g und können je nach verwendeten Zutaten, Marken, Portionsgröße und Zubereitung abweichen. Sie ersetzen keine individuelle Ernährungs- oder medizinische Beratung.

Häufige Fragen

Ist Kaninchenfleisch bei Keto geeignet?

Ja, es enthält null Kohlenhydrate – aber es braucht Unterstützung. Mit rund 6 g Fett und 21 g Eiweiß je 100 g ist Kaninchen sehr mager, und eine Keule allein käme auf ein Verhältnis, bei dem der Fettanteil der Mahlzeit unter 50 Prozent der Kalorien liegt. Für Keto ist das zu wenig. Deshalb arbeitet dieses Rezept mit Olivenöl, Butter, Crème fraîche und Oliven, die zusammen rund 60 g Fett beisteuern und die Portion auf etwa 72 Prozent Fettanteil heben. Dasselbe Prinzip gilt für alle mageren Fleischsorten wie Reh, Wildkaninchen oder Putenbrust.

Kann ich statt Kaninchen etwas anderes nehmen?

Ja. Zwei Perlhuhnkeulen funktionieren direkt eins zu eins bei gleicher Schmorzeit. Vier Hähnchenschenkel passen ebenfalls, brauchen aber nur 45 Minuten, weil sie weniger Bindegewebe haben – bei 70 Minuten zerfallen sie. Für ein kräftigeres Ergebnis eignen sich zwei Lammhaxen, die dann allerdings 2,5 Stunden im Ofen brauchen. Der Rest des Rezepts bleibt in allen Fällen unverändert, nur die Fettzugaben kannst du bei fetteren Fleischsorten wie Lamm auf 20 ml Olivenöl reduzieren.

Passt dieses Schmorgericht zum Abnehmen mit Keto?

Es passt gut, weil 35 g Eiweiß pro Portion stark sättigen und die Kalorien über die Fettzugaben präzise steuerbar sind. Wer knapper rechnet, halbiert die Crème fraîche auf 30 g und nimmt 20 ml statt 40 ml Olivenöl – das spart rund 210 kcal und 22 g Fett, und die Portion landet bei etwa 440 kcal. Der Fettanteil sinkt dann allerdings auf rund 61 Prozent, weshalb du im Rest des Tages entsprechend fetter essen solltest. Umgekehrt macht ein Löffel Crème fraîche mehr daraus ein Essen, nach dem bis zum nächsten Morgen nichts mehr nötig ist.

Warum wird mein Kaninchen trocken und zäh?

In fast allen Fällen war die Schmorzeit zu kurz oder der Topf offen. Kaninchenkeule enthält viel Bindegewebe, das sich erst ab etwa 60 Minuten bei 160 °C in Gelatine umwandelt – vorher ist das Fleisch fest und wirkt trocken, obwohl es noch Saft enthält. Wer nach 40 Minuten aufhört, erwischt genau das schlechteste Fenster. Der zweite Grund ist der fehlende Deckel: Ohne ihn verdampft die Flüssigkeit, und weil Kaninchen kaum Eigenfett hat, gibt es nichts, was das ausgleicht. Prüfe die Garprobe mit einer Gabel am Knochen – lässt sich das Fleisch mühelos lösen, ist es fertig.

Autor bei KetoWizard

Über den Autor

Sebastian ist Ehemann, Vater von zwei Jungs in der Pubertät, Fußballtrainer und schreibt bei KetoWizard aus fundierter persönlicher Erfahrung und kontinuierlicher Recherche wissenschaftlicher Literatur.

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